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Pferdeweide düngen und mit Effektiven Mikroorganismen unterstützen

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Soll ich meine Pferdeweide düngen? Und wenn ja, mit welchem Dünger? Diese Fragen dürften sich wohl viele Pferdehalter stellen. Besonders dann, wenn man seine Pferde gesund halten möchte. Das Problem ist, dass in den letzten Jahren die Anzahl an “Wohlstands Krankheiten” bei Pferden stark zugenommen zu haben scheint. Immer häufiger sieht man Pferde mit sogenannten Fressbremsen auf der Koppel stehen. Die Fressbremse reguliert die Grasmenge, die ein Pferd dadurch fressen kann. Das Paradoxe ist, dass die Pferdeweiden satt gedüngt werden damit das Gras schnell wächst und anschließend werden die Pferde mit Fressbremsen ins hohe Gras gestellt um Krankheiten vorzubeugen. Aus diesem Grund machen sich viele Pferdehalter inzwischen mehr Gedanken da drüber, ob und wie man eine Pferdeweide düngen sollte.

Soll ich meine Pferdeweide düngen?

Pferde sind von Natur aus eher Steppentiere. Das bedeutet sie sollten vorzugsweise mageres Gras zur Verfügung haben. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass Pferde viel Fläche brauchen. Um Pferde auf kleineren Flächen zu ernähren muss also gewährleistet sein, dass auf der Fläche auch ausreichend viel wächst um alle Pferde satt zu bekommen. So kommt man unweigerlich auf die Idee die Pferdeweiden ordentlich zu düngen, um die ganze Saison hindurch ausreichend Futter zu haben. Die Kehrseite ist allerdings, dass man hier schnell in die Hochleistungs – Grasproduktion kommt wie sie eher für die Rinderhaltung vorgsehen ist. Hier spielen als nächstes die Grassorten eine Rolle. Das Thema hier weiter auszuführen würde allerdings den Rahmen sprengen. Dazu sei hier nur kurz gesagt, dass die meisten Hochleistungssaatmischungen Pilze enthalten, die dem Gras dabei helfen schlechte Zeiten gut zu überstehen. Der Pilz, der der Pflanze hilft, ist für Pferde allerdings schädlich. Aus diesem Grund gibt es inzwischen zahlreiche Saatgutmischungen extra für Pferde. 

Ich denke, wie in vielen Bereichen im Leben, sollte man auch hier ein gesundes Mittelmaß wählen und vor dem Düngen abklären mit welchen Stoffen man düngen sollte. 

Womit soll ich meine Pferdeweide düngen?

Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte man vor dem Düngen Bodenproben nehmen. Dadurch kann man genau erkennen welche Stoffe dem Boden fehlen und ergänzt werden sollten und wo es vielleicht sogar schon einen Überschuss gibt. Das Merkwürdige dabei ist, dass viele Bodenproben zeigen, dass es einen deutlichen Überschuss in vielen Bereichen gibt. Doch warum scheint dennoch das Gras schlecht zu wachsen, obwohl ausreichend Nährstoffe vorhanden sind. Das Problem muss dann ja woanders liegen. 

An dieser Stelle spielt das Bodenleben eine große Rolle. Die Nährstoffe, die dem Boden durch Düngemittel zugefügt werden, müssen vom Bodenleben erst umgesetzt werden, damit sie für die Pflanzen verfügbar sind. Wenn das Bodenleben mangelhaft ist entstehen Nährstoff Reservoirs im Boden. Das führt zwar dazu, dass es ausreichend Nährstoffe im Boden gibt, dennoch haben die Pflanzen nichts davon. 

Wie kann ich das Bodenleben überprüfen?

Die einfachste Option ist, sich den Boden einmal anzuschauen. Eine einfache Spatenprobe gibt schon viel Aufschluss über den Zustand des Bodens. Wenn man dem Boden einen Spatenstich entnimmt sollte der Boden locker und eher krümelig sein. Man sollte auch aktive Bodenbewohner wie kleine Käfer und vor allem Regenwürmer finden. Wenn der Boden eher zäh ist und keine Lebewesen aufweist sollte man schauen woran das liegen kann.

Was man eher schlecht selber feststellen kann ist das Mikrobielle Milieu im Boden. In dieser Beziehung gibt es zwei verschiedene Optionen. Entweder hat man ein fauliges ( negatives ) Milieu oder ein lebensförderndes Milieu. Auch hier können Insekten viel Aufschluss darüber geben welches mikrobielle Milieu vorliegt. Wenn einem besonders viele Fliegen oder Nacktschnecken auffallen, dann ist das Milieu eher faulig. Denn sowohl Fliegen als auch Nacktschnecken sind dazu da, um Stoffwechselprodukte aus fauligen Milieus abzubauen. Ist das Milieu positiv, also lebensfördernd, dann sind keine Fliegen oder Nacktschnecken nötig, die entsprechende Stoffwechselprodukte abbauen. 

Wie kann ich das Bodenleben fördern?

Die einfachste Möglichkeit, das Bodenleben positiv zu beeinflussen, ist regelmäßig Effektive Mikroorganismen auszubringen. Das mikrobielle Milieu im Boden wird durch das Dominanzprinzip bestimmt. Es gibt drei Gruppen von Bakterien. Positive, Negative und Mitläufer. Die Mitläufer schlagen sich auf die Seite der Bakterien, von denen die meisten vorhanden sind. In einem fauligen Milieu dominieren die negativen Bakterien und die Mitläufer unterstützen diese. Bringt man hier nun regelmäßig Effektive Mikroorganismen aus stärkt man damit die positiven Bakterien bis die Mitläufer die positiven Bakterien unterstützen ( mehr dazu: Was sind effektive Mikroorganismen ). Ist das mikrobielle Milieu erstmal ins Positive gewandelt wird es auch wieder interessanter für Kleinstlebewesen. Das Bodenleben wird wieder aktiver und die Nährstoffreservoirs können abgebaut und für die Pflanzen verfügbar gemacht werden. 

Effektive Mikroorganismen für die Pferdeweide

Mein Fazit:

Ich denk um unseren Pferden eine gesunde Nahrungsgrundlage zu bieten ist es das Wichtigste zuerst das Bodenleben zu überprüfen und gegebenenfalls mit Effektiven Mikroorganismen zu stärken. Ist das Bodenleben in Ordnung sollte man eine Bodenprobe nehmen und genau bestimmen welche Nährstoffe für den spezifischen Bewuchs fehlen. Im Anschluss kann man dann genau festlegen was den gewünschten Pflanzen fehlt und ganz selektiv düngen, wenn es nötig wird. 

Über den Autor Toby Schuetgens

Moin, ich bin Toby und ich liebe es gesund zu sein. Mein Wunsch ist es gesund alt zu werden und immer die Dinge tun zu können, die ich gerne mache. Dieser Antrieb hat mich zu einem Experten für Effektive Mikroorganismen gemacht. Mehr dazu: klicke auf: Menü >> Über mich!

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