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Wie lange sind Effektive Mikroorganismen ( besonders EMa ) haltbar?

Geschätzte Lesedauer: 4 Minuten

Die Meinungen darüber wie lange Effektive Mikroorganismen haltbar sind gehen oft sehr weit auseinander. Die Angaben, die man häufig hört liegen zwischen einer Woche und zwei Jahren. Aber man muss erstmal zwischen zwei Produkten unterscheiden. EM-1 und EMa. Also die Urlösung der Effektiven Mikroorganismen und der weiter vermehrten Variante.

Die Unstimmigkeiten bezüglich der Haltbarkeit drehen sich vor allem um EMa. Dazu muss man verstehen wie die Effektiven Mikroorganismen funktionieren und was bei der Herstellung und Vermehrung passiert. 


Wie entstehen Effektive Mikroorganismen?

Man kann es sich so vorstellen, dass die Bakterien bei der Herstellung zu EM-1 schlafen gelegt werden. Bakterien sind an sich sehr aktiv. Sie fressen, scheiden aus und vermehren sich. Das heißt die Bakterien werden entsprechend dem original Rezept zu Effektiven Mikroorganismen zusammengesetzt. Das Rezept gibt vor welche Bakterien in welcher Anzahl vorhanden sein müssen, damit Effektive Mikroorganismen funktionieren und die einzelnen Gruppen untereinander in Symbiose leben. Das bedeutet, die eine Gruppe lebt von den Hinterlassenschaften der anderen Gruppe und umgekehrt. Nun kommt zu der Lösung ein Nahrungsmittel hinzu, meistens Zuckerrohrmelasse. So lange die Bakterien erstmal “schlafen” also inaktiv sind, passiert erstmal nicht viel. Sobald die Bakterien allerdings aktiv werden fangen die Prozesse an. Das heißt das Nahrungsmittel wird verbraucht und umgesetzt und die Bakterienstämme fangen an sich zu vermehren. Je länger die Lösung aktiv ist desto mehr verändern sich die Zusammensetzung und somit eben auch die Effektivität der Bakterien. Aktiv werden die Bakterien aus der Urlösung dann, wenn sie auf organisches Material treffen. Es reichen manchmal schon Partikel aus der Luft, um die Urlösung zu aktivieren. Und das ist dann schon der erste Punkt, der die Haltbarkeit beeinträchtigt. So lange die Flasche EM-1 geschlossen ist und keine Luft dran kommt sind sie relativ lange haltbar. 

Hier kannst du mehr darüber lesen, was Effektive Mikroorganismen sind und wie sie funktionieren.

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Der Unterschied zwischen industrieller Herstellung und privater Vermehrung

Bei der industriellen Herstellung gibt es viel mehr Möglichkeiten bezüglich der Reinlichkeit während des Herstellungsprozesses sowie bei der Überprüfung der Zutaten. Bei der privaten Vermehrung bekommt man es einfach nicht so perfekt hin. Schon die kleinste Verunreinigung kann den Entwicklungsprozess der Mikrobenstämme verändern, sodass sich nicht alle Stämme im gewünschten Ausmaß vermehren. Wenn das passiert verlieren die EMa in ihrer Gesamtheit an Wirkung. 

In der Industrie findet die Herstellung in einem äußert sauberen Labor statt. Man muss sich immer vor Augen halten, dass man das, was man hier zusammenmischt garnicht sehen bzw mit einfachen Mitteln überprüfen kann. Das heißt auch wenn man zu Hause im eigenen Fermenter EM-1 zu EMa vermehrt muss man peinlichst auf Reinheit achten und dennoch weiß man nie ob es wirklich funktioniert hat und der Fermenter wirklich sauber ist. Und hier liegt schon der Grundstein für die Haltbarkeit. Je mehr “Verunreinigungen” in die EMa Mischung fließen desto kürzer ist die Bakterien Mischung am Ende wirklich effektiv.

Wenn du mehr über Effektive Mikroorganismen aktiviert ( EMa ) wissen möchtest, klicke hier.

Was macht gute EMa aus?

Nun muss man erstmal überlegen was gute EMa aus macht und wie man die Qualität prüfen kann. Ein wichtiges Merkmal ist der Geruch. Gutes EMa sollte leicht süß-sauer riechen. Für die meisten Menschen riechen EMa angenehm, aber auch da gehen die Meinungen auseinander. Wenn EMa schlecht wird ändert sich der Geruch zu “faule Eier”.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist der Ph Wert. Der sollte bei guten EMa bei ungefähr 3,7 liegen. 

Nun kann es sein, dass auch nach drei Wochen beide Kriterien immernoch auf gute EMa hindeuten. Bloß leider bedeutet das nicht, dass das EMa auch nach den drei Wochen immer noch effektiv ist.
Bei der Anwendung von selbst vermehrtem EMa bei uns zu Hause im Haushalt, hat sich gezeigt, dass die Wirkung der EMa spätestens nach drei Wochen deutlich nach lässt. Am deutlichsten ist es mir bei der Verwendung bei unserer Katzentoilette aufgefallen. Wenn ich frisches EMa für das Katzenklo verwende ist es nahezu Geruchslos. Aber je älter die Mischung wird desto presenter wird auch der “Katzenklo Geruch” wieder. Dazu muss ich sagen, dass wir in der Katzentoilette eine natürliche Mais-Pellet-Einstreu verwenden ohne Parfüme oder andere geruchsunterdrückenden Chemikalien. Das Einzige was dann für einen Moment noch hilft ist die Dosierung deutlich zu erhöhen, aber auch das hilft dann spätestens nach einer weiteren Wochen nicht mehr. Hier ist jetzt nicht die Rede von der für die Anwendung verdünnten Lösung sondern von der reinen EMa Mischung. Die verdünnte Form zur Anwendung ist maximal 24h verwendbar. 

Sind die Effektiven Mikroorganismen schlecht nach drei Wochen?

Was heißt “Effektive Mikroorganismen sind schlecht”? Ich würde sagen, das hängt immer vom Anwendungsgebiet ab. Auch wenn die Effektiven Mikroorganismen wie im oberen Beispiel für die Katzentoilette nicht mehr effektiv genug sind, können sie für den Garten trotzdem noch einen guten Nutzen haben. Vor allem aber da, wo es wirklich drauf ankommt, wie zum Beispiel bei der innerlichen Anwendung oder bei der Behandlung von kleineren Verletzungen würde ich die Effektiven Mikroorganismen immer so frisch wie möglich verwenden.  

Manchmal kommt es vor, dass auf der Oberfläche der Flüssigkeit weiße Sporen schwimmen. Doch auch das ist kein Merkmal für “schlecht gewordene” EM. Die weißen Sporen deuten auf aktive Hefebakterien hin.

Mein Fazit: EMa mag länger als drei Wochen haltbar sein, weil sich die wesentlichen Merkmale erst deutlich später ändern, aber die effektive Wirkung geht nach drei Wochen deutlich verloren.

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“Effektive Mikroorganismen aktiviert” ( EMa ) selber machen – Rezept

Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Wer Effektive Mikroorganismen gerne in größeren Mengen einsetzen möchte und zu dem Kosten einsparen will, wird früher oder später auf den Begriff EMa stoßen. ( Was EMa ist erfährst du in diesem Artikel ).

EMa, also Effektive Mikroorganismen aktiviert, kannst du dir leicht selber machen. Dazu brauchst du nur ein EMa Starter Set ( wie zum Beispiel dieses hier: EMa Starter Bundle ) und ein Rezept. Das Rezept findest du in diesem Artikel.

“Effektive Mikroorganismen aktiviert” ( EMa ) selber machen – Rezept weiterlesen
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Was ist EMa?

Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Wer sich mit Effektiven Mikroorganismen beschäftigt wird früher oder später über den Begriff EMa stolpern. “EMa” ist die Abkürzung für “Effektive Mikroorganismen aktiviert”. Was das wiederum bedeutet erfährst du im nachfolgenden Artikel.

Was ist EMa? weiterlesen
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Wie du in nur 7 Tagen und für kleines Geld deine EMa selber machen kannst!

BakterienGeschätzte Lesedauer: 5 Minuten

Wie du schnell und unkompliziert dein eigenes EMa züchten kannst.

Du möchtest gerne Effektive Mikroorganismen in größeren Mengen und etwas kostengünstiger anwenden und bist bereit etwas Arbeit dafür zu investieren? Dann kannst du dir deine EM-1 Urlösung einfach selber vermehren und dir EMa herstellen. Wie das geht, erzähle ich dir jetzt.

Wichtig ist: Ganz kurz zur Begriffserklärung: 

EM-1: Urlösung, das ist die Original EM Mischung auf der alle weiteren Produkte basieren. Die Bakterien in dieser Mischung “schlafen” und werden erst aktiv, wenn sie auf organische Substanzen treffen. Das macht diese Lösung so lange haltbar. Wenn die Bakterien erstmal aktiv sind vermehren sie sich und verbrauchen Nährstoffe wodurch das Gleichgewicht innerhalb der Mischung nach einer gewissen Zeit durcheinander gerät.

EMa: EMa bedeutet “Effektive Mikroorganismen aktiviert”. Im Gegensatz zur Urlösung sind die Bakterien in dieser Mischung aktiv. Das bedeutet sie fressen ( verbrauchen Nährstoffe ) und vermehren sich weiter. Sprich EMa ist nicht so lange haltbar wie EM-1.

EMa lässt sich nicht weiter vermehren. Zum starten brauchst du also immer EM-1.

Was du noch brauchst, um dir deine eigenen EMa herzustellen, ist ein Fermenter, “Futter” für die EM ( Zuckerrohrmelasse ) und Wasser. Optional brauchst du noch Keramik Pipes um die Mischung etwas zu stabilisieren. 

EMa-Rezept:

  • Befülle deinen Fermenter zur Hälfte mit heißem Wasser.
  • Rühre 3% Zuckerrohrmelasse ein, bis diese vollständig gelöst ist.
  • Fülle den Fermenter mit kaltem Wasser auf, bis eine Temperatur von 35 – 40°C erreicht ist.
  • Gib jetzt 3% EM·1 dazu und mische den Fermenterinhalt gründlich durch.
  • Fülle anschließend den Fermenter mit 35 – 40°C warmem Wasser randvoll auf.
  • Verschließe nun deinen Fermenter und schließe die Heizung an. Die Temperatur sollte bei ca. 37°C bleiben.
  • Bei Fermentern mit Gärspund: Befülle diesen bis zur Markierung mit Wasser.
  • Stelle den Fermenter für 7 Tage an einen warmen Ort.

Dein EMa ist fertig und gelungen, wenn es einen pH Wert von unter 3,6 hat und süß-sauer riecht. Weiße Flocken auf dem EMa sind Hefen und gehören zu einem guten EMa dazu.

TIPP: Stelle deinen EMa Fermenter auf eine Styroporplatte und wickel ihn zusätzlich in eine Decke, um Temperaturschwankungen zu minimieren und Strom zu sparen. Der Heizstab darf dabei aber auf keinen Fall abgedeckt werden, damit es nicht zu einer Überhitzung kommt.

Was passiert im EMa Fermenter?

Die Bakterien aus der Urlösung EM-1 fangen an die Melasse zu “fressen”. Während dessen beginnt die Vermehrung. Im Idealfall vermehren sich alle Bakterien Arten aus der Urlösung gleichmäßig, so, dass die Symbiose in der Mischung erhalten bleibt und die fertige Mischung genauso effektiv ist wie die Ausgangslösung. Leider funktioniert das nicht immer so reibungslos, weil man während der privaten Herstellung nicht so penibel auf die Hygiene achten kann, wie es in der Industrie der Fall wäre. Man hat also schnell Verunreinigungen in der Mischung, die die Symbiose stören. Das heißt die Mischung gerät aus dem Gleichgewicht und ist am Ende nicht so effektive wie man es sich wünscht. Unter Umständen kann man dieses Problem noch ein bisschen ausgleichen indem man bei der endgültigen Anwendung des selbst hergestellten EMa´s die Dosierung etwas erhöht. 

Hier nochmal das Rezept in Zahlen:

Fermenter: Melasse EM-1 Wasser
6,4 Liter 190 ml / 247 g 190 ml ca. 6,0 Liter
10,4 Liter 310 ml / 403 g 310 ml ca. 9,8 Liter
30,0 Liter 900 ml / 1.170 g 900 ml ca. 28,2 Liter
60,0 Liter 1.800 ml / 2.340 g 1800 ml ca. 56,4 Liter

Wichtig ist auch: äußerste Sauberkeit!

Das größte Problem bei der privaten Herstellung von EMa ist die Hygiene. Sobald auch nur minimale Verunreinigungen zu der Mischung in den Fermenter gelangen wird der Fermentationsprozess gestört und die Entwicklung findet ungleichmäßig statt. Das Resultat ist ein minderwertiges Produkt. Das nicht den Vorstellungen entspricht. 

Reinigung des Fermenters

EMa Haltbarkeit

Im privat Haushalt hergestelltes EMa beginnt nach ca zwei Wochen zu verfallen. Da man es mangels Hygiene nicht hin bekommt, die Bakterien aus der Urlösung exakt in dieser Mischung zu vermehren und so die Symbiose aufrecht zu erhalten beginnen die Bakterien nach ca zwei Wochen abzusterben. Auch hier kann man in der dritten Wochen die Dosierung bei der endgültigen Anwendung noch etwas höher ansetzen, um den Effekt auszugleichen, aber spätestens danach bleibt der gewünschte Effekt bei der Anwendung aus. 

Weitere Rezepte

Neben diesem “Standard Rezept” gibt es inzwischen weitere Alternativen in denen zum Beispiel die Zuckerrohrmelasse durch andere Produkte ausgetauscht wird, um die EMa für spezielle Anwendungsgebiete zu verwenden. Dazu kannst du gerne mal nach Erfahrungsberichten googeln und vielleicht selber mal das ein oder andere Rezept ausprobieren. 

Eigene Erfahrungen mit selbst hergestelltem EMa

Ich hab auch eine Zeit lang EMa selber vermehrt und so meine Erfahrungen mit diesem Prozess gesammelt. Unterm Strich bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es sich für mich nicht lohnt diesen Aufwand zu betreiben. Zum Einen ist das Herstellen des eigenen EMa´s recht aufwendig und somit, im Vergleich zum Einkauf eines fertigen Produktes, recht zeitintensiv. Zum Anderen ist es der Kostenpunkt, der dafür gesorgt hat, dass ich die eigene Produktion eingestellt habe. Da ich Selbstständig bin ist Zeit = Geld. Wenn ich also die Kosten berechne, die mir bei der eigenen Herstellung entstehen und den Zeitaufwand sowie die Energiekosten mit einbeziehe und dann davon ausgehe, dass ich das selbst hergestellte EMa höher dosieren muss, bin ich bei fast dem gleichen Preis / Liter, den ich auch als Endverbraucher beim Einkauf eines fertigen Produktes habe. Was dann noch dazu kommt, ist dass ich mich beim Einkauf eines industriell hergestellten Produktes immer darauf verlassen kann, dass das Produkt wirklich effektiv ist und mir das gewünschte Endergebnis liefert wohin gegen ich mir bei der eigenen Herstellung nie sicher sein kann, ob mein eigenes EMa wirklich so effektiv ist wie ich es mir wünsche. 

Das soll dich aber keines Falls davon abschrecken deine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Spaß macht es auf jeden Fall und als echter EM Fan sollte man mal sein eigenes EMa hergestellt haben. 

Falls du Hilfe brauchst oder Fragen zum EMa Rezept hast, darfst du dich gerne jederzeit über das folgende Formular bei mir melden und dich kostenlos beraten lassen.

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